Aktionstag: Plastikmüll im Meer

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19.3.2016 Aktionstag: # Wellemachen für den Schutz der Meere

Zwei Greenpeacerinnen, ein Greenpeacer + zwei Ehepartner*innen mit Rad und Anhänger unterwegs an der Kinzig und am Main. Deutschlandweit waren mehr als 60 Greenpeace – Gruppen unterwegs um Plastikmüll am Meer, an Flüssen und Seen zu sammeln.
Was hat das mit dem Thema „Schutz der Meere“ zu tun?
Sehr, sehr viel, denn die Industrie stellt weltweit mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik her für Produkte, die weniger als fünf Minuten benutzt werden:
To-go-Becher, Plastiktüten, Wasserflaschen und Verpackungen aller Art. Die landen leider auch bei uns häufig im nächsten Busch oder – noch schlimmer- in Flüssen, Seen und dem Meer.

Plastik ist eine Gefahr für die Tiere im Meer, egal ob es winzig kleines Mikroplastik oder größerer Müll ist. Statt zu verrotten, zerfällt es über Jahrzehnte nach und nach in immer kleinere Teile.
Vögel, Fische, Schildkröten, Robben und Wale verschlucken es. Sie verletzen sich am Plastik, ersticken daran oder verhungern, weil der Magen voll mit Kunststoff ist.

Greenpeace Gelnhausen beteiligte sich deshalb auch an der Plastikmüll – Aktion am Samstag .
Innerhalb von 6 Stunden konnten wir einen großen Plastiksack füllen. Mitten im Wald und auf einer Wiese kurz vor Hanau, trafen wir Menschen, die unsere Aktion gerne durch Zuspruch und Unterschriften unterstützten.

Das eigentliche Problem können wir jedoch nur lösen, wenn alle mitmachen:
• Plastik vermeiden (weniger Verpackung kaufen, Einkaufstasche oder –beutel benutzen, eigenen Kaffeebecher mitnehmen)
• Plastik mehrfach benutzen
• Plastik in der gelben Tonne oder im gelben Sack entsorgen

Verfasserin: Chris Sperber-Pretzl
Quelle: Greenpeace

Mitmachen und Informationen:
www.greenpeace.de/wellemachen
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