Friday for future 15.03.2019

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15.3.2019 Friday for future Weltweit versammelten sich am 15.März Kinder und Jugendliche und demonstrierten für eine nachhaltige Umweltpolitik. In Deutschland gab es in rund 230 Städten Proteste. Wir waren in Frankfurt dabei und konnten hautnah miterleben, was ca. 6000 Schülerinnen und Schüler so auf die Barrikaden bringt, dass sie am Freitag den Unterricht ausfallen lassen. Auf unzähligen selbstgemalten Schildern standen kreative und witzige Slogans z.B. „Das Klima ist aussichtsloser als das Mathe-Abi“ oder „Sammelt Spenden für ein Haus auf dem Mars“ oder „Macht eure Hausaufgaben, dann machen wir sie auch“. Auf dem Schild eines jungen Mannes, der sich als Nonne verkleidet hatte, stand „Herr vergib ihnen nicht, denn sie wissen, was sie tun.“ Mit Musik und anfeuernden Rufen z.B. „Wir sind bunt, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“ zog jeweils ein Protestmarsch vom Hauptbahnhof und von der Bockenheimer Warte los. Sie trafen sich auf dem Platz vor der Alten Oper. Nach einer Schweigeminute, in der es beeindruckend ruhig wurde, ging es weiter zum Römer. Dort gab es wieder Musik, Reden u.a. von 2 Wissenschaftlerinnen des Senckenbergmuseums, die die Schüler*innen ermutigten weiter zu machen und nicht nachzulassen. Inzwischen ist die Liste der Wissenschaftler*innen, die eine radikale Wende in der Klimapolitik fordern, auf 26 000 angewachsen! Solange es keine Verkehrs- und Energiewende und keine nachhaltige ökologische Landwirtschaftpolitik gibt, wollen die Schüler*innen weiter jeden Freitag demonstrieren. Gut so! Chris Sperber-Pretzl, Greenpeace Gelnhausen

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