Globale Klimademo in Gelnhausen

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29.11.2019

Globale Klimademo in Gelnhausen

 

Fridays for Future rief zum großen Klimastreik auf und weltweit gingen die Menschen auf die Straße, allein in Deutschland an die 630 000 Menschen in 520 Städten.  Drei Mitglieder unserer Gruppe waren in Gelnhausen mit dabei und skandierten lautstark die bekannten Slogans wie „What du you want? Climate Justice! When du you want it? Now!“ oder „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“

Über Ober- und Untermarkt ging es zum Forum. Dort überreichten die Aktivisten von FFF Gelnhausen Clara vom Endt und Felix Krieg einen Forderungskatalog an den anwesenden Landrat Herrn Stolz und seine Stellvertreterin Frau Simmler.

Wir stecken mitten in einem Klimanotfall. Und was macht man bei einem Notfall? Die Ärmel hochkrempeln und schnelle Nothilfe leisten! Und bei einem Notfall, der den gesamten Planeten betrifft, muss die Regierung als Ersthelfer vorneweg gehen.

Doch wie Schaulustige stehen die Mitglieder unserer Bundesregierung tatenlos daneben und lamentieren über Prämien für E-Autos, Anreize fürs Bahnfahren und den Handel mit Emissions-

rechten.

Eine Studie, die Greenpeace in Auftrag gab, zeigt, dass mit dem Klima-Päckchen das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken, frühestens im Jahr 2025 erreicht werden kann. 5 Jahre zu spät!

Greenpeace fordert ein Klima-Paket, das diesen Namen auch verdient und eine wirkliche Antwort auf die derzeit größte Krise der Menschheit gibt: mit einem Kohleausstieg bis 2030, mit einem schnellen Abschied von Diesel und Benzin, einem Ende der Massentierhaltung und einem Wandel unserer derzeitigen Landnutzung hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Aber ökologischer und ökonomischer Wandel müssen Hand in Hand gehen. Wir können nicht weiterhin unseren Planeten ausplündern und unsere Lebensgrundlagen zerstören. In Zukunft muss der Mensch und seine Umwelt im Mittelpunkt unseres Wirtschaftssystems stehen und nicht Profitmaximierung und Wachstumszwang.

Weitere Infos: www.greenpeace.de  

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