Klimawandel ?

Media

8.11.2019

Haben Sie schon etwas vom Klimawandel gehört?

Tödliche Hitzewellen, versinkende Küstenstädte, Dürren und Hungersnöte – die Folgen der globalen Erwärmung drohen katastrophal zu werden.

 

Nikoleta und Valeria, zwei nette Studentinnen der Philipps—Universität Marburg, trafen sich mit dreien von uns im Turm und fühlten uns auf den Zahn. Sie machten mit jeder (Chris) und jedem (Maik+Dieter) ein qualitativ­-empirisches Leitfadeninterview zum Thema: Die Wahrnehmung von Klimawandel.

Der Klimawandel ist in aller Munde, fast täglich kommt in den Medien ein Bericht dazu.

Viele Menschen sind sensibilisiert und versuchen, ihr Leben nachhaltiger zu gestalten.

Aber so lange die Politiker nicht in die Gänge kommen und zukunftsfähige, gesetzliche Rahmenrichtlinien schaffen, wird das nichts mit dem Klimaziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Und dann wird es heiß, sehr heiß auf unserem Planeten. Das Wort Erderwärmung ist viel zu sanft gewählt dafür, sagt nichts darüber aus, dass die Erde unbewohnbar wird.

Und trotzdem: Alles geht weiter wie bisher. Tiere werden weiter gequält und Schnitzel für einen Euro werden auf  dem 800 Euro teurem Grill gebrutzelt,. Die Deutschen lieben ihre Haustiere, verwöhnen sie, lassen sie aufs Sofa und manchmal sogar ins Bett. Sie wissen, dass Tiere Schmerzen verspüren, Angst haben, träumen usw.  Für Schweine, Kühe, Hühner und andere sog. Nutztiere gilt das aber nicht.  Die werden in Massentierhaltung millionenfach gequält und das Billigfleisch wird mit Appetit verzehrt.  Wenn das nicht schizophren ist!

Glyphosat ist nicht verboten, es trägt weiterhin zum Insektensterben bei , zu viel Dünger und Gülle verseuchen das Grundwasser, Millionen von Autos werden jährlich zugelassen, die Innenstädte sind weiterhin mit Autos verstopft und die Abgase und der Lärm machen die Menschen krank.

Der Mensch weiß das alles, kann aber sein Verhalten nicht ändern. Darum müssen Gesetze her! Erst dann wird das menschliche Verhalten in die richtigen Bahnen gelenkt ,

um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.

 

Darum sollten sich viel mehr Menschen den Fridays-for-Future-Demos oder der alljährlichen Demo in Berlin zur Grünen Woche mit dem Titel „Wir haben es satt“, anschließen.

Nur durch öffentlichen Druck werden die Politiker tätig. Denken Sie daran, was Greta Thunberg alles bewirkt hat! Eine einzelne Person hat die jungen Leute aufgerüttelt und auf die Straße getrieben.

Greenpeace setzt sich mit gewaltfreien Aktionen für die Erhaltung unserer Lebens-grundlagen ein – weltweit. Die Organisation finanziert sich nur durch Privatspenden und ist politisch völlig unabhängig. Um unseren Planeten vor dem Kollaps zu bewahren, braucht es noch viele, viele Menschen, die sich den Demos anschließen und die Politiker zum Handeln auffordern. Wir haben nicht mehr viel Zeit!!!

Weiterführende Links

Klimawandel stoppen: Das passiert, wenn wir es nicht schaffen | Quarks

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