Protest an Shell-Tankstellen

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28.8.2020

Shell will Nordsee als Müllkippe missbrauchen

Greenpeace-Protest an Shell-Tankstellen

Trotz  Klimakrise und Artensterben plant der Ölkonzern Shell, die Nordsee mit 11 000 Tonnen Öl zu verschmutzen. Das Öl soll in den Betonsockeln von alten, stillgelegten Plattformen des Brent-Ölfeldes im Meer verbleiben.

Shell hinterlässt damit eine tickende Zeitbombe, denn dieses Öl wird eines Tages in die Nordsee gelangen. Ein derart fahrlässiges und rückwärtsgewandtes Handeln bedroht viele Arten im Meer und befeuert die Zerstörung unseres Planeten.

Im Rahmen einer bundesweiten Protestaktion, an der Greenpeace-Gruppen in 24 Städten teilnahmen, standen wir an drei verschiedenen Tankstellen und protestierten mit unseren Plakaten gegen diese Absicht des Shell-Konzerns. Nach der Aktion überreichten wir den jeweiligen Tankstellen-Pächter*innen einen Brief, mit der Bitte, ihn an das Shell-Management weiterzuleiten.

Die Pläne von Shell verstoßen gegen den Beschluss der OSPAR-Kommission zum Schutz des Nordostatlantiks, doch der Ölmulti möchte eine Ausnahmegenehmigung.  Auch die deutsche Regierung legte bereits einen offiziellen Widerspruch gegen Shells Vorhaben ein. Shell möchte aber auf Kosten unserer Meere, unseres Klimas und unserer Zukunft Geld sparen.

Greenpeace fordert:

Shell, die Meere sind nicht eure Müllkippe – holt euren giftigen Müll aus der Nordsee! Die 11 000 Tonnen Öl müssen aus den Betonsockeln der Plattformen abgepumpt und umweltgerecht an Land entsorgt werden.

 

Weiterführende Links

ÖLVERSCHMUTZUNG IN DER NORDSEE