TSCHERNOBYL IST NICHT VORBEI

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Die Initiative Anti -Atom- Hanau schreibt zum Tschernobyl- GAU folgendes;

TSCHERNOBYL  IST  NICHT  VORBEI

Die Hanauer Atomkraftgegner befürchten, dass durch die Corona-Krise in Vergessenheit gerät, wie gefährlich die Energiegewinnung durch Atomkraft für Menschen und Umwelt ist. Deshalb erinnern sie statt einer Mahnwache anlässlich des 34. Jahrestages an den atomaren Super-GAU von Tschernobyl. Dass die Folgen dieser Katastrophe noch längst nicht vorbei sind, zeigt gerade jetzt, was dort durch die Waldbrände geschieht. Damals war der Reaktor 4 des AKW Tschernobyl explodiert, und bei wechselnden Winden waren auch große Teile Europas radioaktiv verstrahlt worden.

Der ausgedehnte Waldbrand mobilisiert jetzt radioaktive Partikel, die im Wald gebunden waren: vor allem Plutonium 239, Strontium 90 und Caesium 137. Die Halbwertzeiten dieser radioaktiven Isotope sind so lang, dass sie auch nach 34 Jahren noch reichlich vorhanden sind. Starker Nordwestwind trug die Rauchwolken bis in die ukrainische Hauptstadt Kiew.

Die Bevölkerung wurde aufgefordert, im Haus zu bleiben, die Fenster zu schließen und viel zu trinken. Diese Maßnahmen sollten vor den Schwebstoffen im Rauch schützen, nicht vor Radioaktivität, denn diese sei nicht in gefährlicher Weise erhöht.

Durch Messwerte sei dies aber nicht belegt und deshalb zu bezweifeln, meinen die Atomkraftgegner.

Nicht zu verstehen ist für sie, dass trotz so vieler Gefahren, durch Unfälle und durch die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima und deren noch andauernden Folgen sowie die nicht gelöste Atommüll - Endlagerung immer wieder versucht wird - auch in Leserbriefen in Hanau - die Atomkraft zu verherrlichen, ja, sie als Klimaretter zu propagieren.

 
 

 

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